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Wenn die Traurigkeit kommt...

...auf dem Weg des Erwachens, dann ist das ein gutes Zeichen. Es bedeuetet, dass du lebendig bist, ohne Lebendigkeit kann sich nichts bewegen.

Es ist die tiefe Traurigkeit des Abschieds die in dir wohnt.
Die gleiche Traurigkeit wie bei der Trennung von einem Partner.

Warum?
Um alles annehmen zu können, musst du dich zuerst verabschieden. Du musst zuerst den alten schalen Wein wegkippen, damit die frische Luft in das Glas kommen kann.
Du musst dich verabschieden von allen Gewohnheiten, Gegenständen, Personen, Erinnerungen.

Von allem, was du bisher mit dem Wort "mein" assoziiert hast.

Das "Ich" wird traurig, weil es Trennung spürt von dem, was bisher "mein" war, es ist ein Verlust für das Ich.
Denn es will besitzen, das ist es, was es dein ganzes Leben lang gemacht hat; Ansammlungen von Besitz. Materiellen Besitz, geistiger Besitz - das Wissen, emotionaler Besitz - die Gefühle, der Partner, Freunde, Familie.

In Wirklichkeit verabschiedest du dich nicht von den Gewohnheiten, Gegenständen, Personen, Erinnerungen, sondern von der Bindung daran; denn wenn kein "mein" und kein "ich" mehr da sind, gibt es auch keine Bindung mehr.

Wenn du nun anfängst, dich gegen diese Traurigkeit zu wehren, fängt genaugenommen das besitzen wieder an. Du möchtest nämlich die Traurigkeit nicht mehr besitzen und das ist eine Falle; es spielt keine Rolle, besitzen und nicht-besitzen-wollen ist letztendlich einunddasselbe.

Das Geheimnis liegt darin, die Traurigkeit zu lassen; sie liebevoll als ein Kind des Geistes zu betrachten; ein Kind, das leider nichts von der Wahrheit weiss.
Und du kannst dich dessen erinnern, was einzig beständig ist. Auch wenn du sagst, ich kann mich nicht erinnern, weil ich es nicht kenne: das stimmt nicht. Du kennst es, du hast es nur vergessen. Das Vergessen ist unsere kollektive Krankheit, die den Motor unserer Genusswelten antreibt (ich sage nicht, dass es falsch ist zu geniessen...)
Versuche einfach, das göttliche in allem zu sehen...

bbbbbb




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